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Landkreis-Seniorentag 2017


ROTH – Gesundheitsvorsorge, Ernährung, häusliche Pflege, Fachvorträge, Angebote zum Mitmachen, umrahmt von einem unterhaltsamen Programm auf der Seebühne – all dies bietet der Landkreis-Seniorentag. Zur 19. Auflage lädt Schirmherr Landrat Herbert Eckstein am Mittwoch, 6. September, in den Rother Stadtgarten ein.

Er eröffnet den Tag um 10.30 Uhr auf der Seebühne. Im Anschluss daran haben die Besucher bis 17 Uhr die Gelegenheit, sich umfassend mit dem Thema „Älter werden – Leben im Alter“ zu befassen. Über 70 beteiligte Organisationen, Behörden, Verbände und Vereine werden die Besucher über den dritten Lebensabschnitt mit all seinen unterschiedlichen Facetten beraten und informieren.

Spezielle Aspekte greifen die Fachvorträge auf, die im Stadthallenstüberl auf dem Programm stehen: Um 11 Uhr geht es bei einem Vortrag mit dem Referenten Manfred Riedel von der Diakonie Neuendettelsau um das Thema „Schatzsuche Demenz – eine spannende Suche nach Lebensfreude und Wohlbefinden“. Um 12.00 Uhr informiert Heilpraktikerin Claudia Langohr über Schüssler Salze für Senioren. „Vorsorge mit Verfügungen: für Jetzt und Später“, so lautet der Vortrag der Vorsorge- und Nachlassberatung Sabine Broßmann um 13.00 Uhr. Weiter geht es um 14.00 Uhr mit „Bachblüten bei Nervosität und Schlafstörungen“ (frosch APOTHEKEN). Um 15.00 Uhr geht es um den „Barrierefreien Nahverkehr im Landkreis Roth und im Fränkischen Seenland“ (Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter). Zum Abschluss informiert Promedica Plus Schwabach über „24h Pflege daheim, legale Alternative zur Schwarzarbeit“.

Unterhaltung bietet parallel dazu das bunte Programm auf der nahen Seebühne, das zum Zuschauen, Hinhören und Mitmachen einlädt.

Nach der Begrüßung durch Landrat Eckstein und einer Kurzandacht mit Diakon Heinrich Hofbeck und Pfarrerin Elisabeth Düfel haben die Kinder vom Kindergarten „Heilige 3 Könige“ Roth ihren großen Auftritt. Es folgen Gebärdenlieder und –tänze von Regens Wagner Zell (11.15 Uhr). Nach der Mittagspause geht es um 12.30 Uhr weiter mit einer Vorstellung zum Thema „Der Rollator als Hilfsmittel im Alltag“. Um 13.15 Uhr sorgen die "Schwabacher Ratschkattln und Schmidt'n Bou" für gute Laune. Der Landfrauenchor Roth wird ab 14.15 Uhr die Besucher unterhalten. Ab 15.15 Uhr laden Georg Zwingel, Stefan Gußner und Otto Schmidtpeter zum gemeinsamen Volksliedersingen ein. Zwischen den einzelnen Programmpunkten unterhält am Vormittag Josef Beck mit der Steirischen Harmonika und am Nachmittag Ladislaw Prokop mit der Zither.

Seniorentag 2017

Information

Der Eintritt zum Landkreis-Seniorentag ist frei. Besucher im Alter ab 60 Jahren dürfen an diesem Tag den Rother Stadtbus (Linien 681 und 682, Ausstieg Haltestelle Hilpoltsteiner Straße) und die „Gredl“ (Ausstieg Lohgarten-Roth) kostenlos nutzen. Für Autofahrer stehen auf dem Festplatz nahe der Kath. Kirche Roth kostenlos Parkplätze zur Verfügung.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es im Landratsamt Roth bei Kristina Kastner, Telefon (09171) 81-1347, Mail: kristina.kastner@landratsamt-roth.de.

Die Veranstaltung findet statt!

 

 

 


DAS PROGRAMM IM ÜBERBLICK

10:30 Uhr
BegrüßungLogo_LST_c

Kurzandacht mit Diakon Heinrich Hofbeck und Pfarrerin
Elisabeth Düfel

11:00 Uhr
Kindergarten "Heilige 3 Könige" Roth
11:15 Uhr
Gebärdenlieder und -tänze, Regens Wagner Zell
11:30 Uhr - 12:30 Uhr 
Mittagspause
12:30 Uhr
Der Rollator als Hilfsmittel im Alltag - Frau Janousch, Geriatrische Reha Kreisklinik Roth
13:15 Uhr
Gute Laune mit den "Schwabacher Ratschkattln und Schmidt'n Bou"
14:15 Uhr
Landfrauenchor Roth
15:15 Uhr
Volksliedersingen mit Georg Zwingel, Stefan Gußner und Otto Schmidtpeter

AM VORMITTAG UNTERHÄLT JOSEF BECK MIT DER STEIRISCHEN HARMONIKA UND AM NACHMITTAG LADISLAW PROKOP MIT DER ZITHER.

 


Liebe Leserinnen und Leser,

Meinungsforscher bringen angeblich alles heraus. Anfang des Jahres waren aber auch sie von folgendem Ergebnis überrascht: „Die Alten von heute sind so glücklich wie Teenager!“

Natürlich legt die ältere Generation andere Maßstäbe an. Sie blickt auf das Leben zurück, zieht Bilanz und hat mit vielen Dingen ihren Frieden gemacht. Oft in der Kriegs- und Nachkriegszeit aufgewachsen, weiß man das Erreichte besser einzuschätzen. Wie man auf das Leben blickt, ist immer sehr individuell.

 „Alt sein und werden, ist per se nichts Schlimmes mehr – aber auch kein Ponyhof “,
so das Meinungsbild. Schmunzeln habe ich müssen, dass die Frage, wie man auf sein erstes graues Haar reagiert – gelassen oder erschreckt – den Psychologen viele Hinweise gibt. Ich selbst freue mich über jedes Härchen – egal welche Farbe – das meinen schütterwerdenden Haarwuchs am Kopf noch verschönt…

 

AKTIV BLEIBEN 

Mit einer positiven Einstellung geht vieles leichter. Manches erledigt man im Alter langsamer – Vieles aber auch besser!
„Entscheide selbst, wie alt Du bist“, heißt ein Bestseller von Altersforscher Sven Voelpel. Das ist doch ein gutes Angebot. Wie alt ein Mensch ist, sagt wenig über den körperlichen und geistigen Zustand aus – das erfahren wir täglich. Es gibt junge Alte und alte Junge. Einen typischen Altersverlauf gibt es nicht. Das Leben wird stark von den eigenen Lebenserfahrungen geprägt. Die Einen können unabhängig leben, sind mobil, gehen unter die Leute, engagieren sich, die Anderen brauchen Unterstützung oder sind pflegebedürftig. In unserer neuen, barrierefreien Musterwohnung TABEA zeigen wir Beispiele, wie man alters- und pflegerecht die eigenen vier Wände umbauen und umgestalten kann. 

BERATEN UND HELFEN LASSEN

Unser 19. Seniorentag soll wieder mithelfen, dass Sie sich rechtzeitig orientieren oder beraten lassen.  Sie sehen viele gute Beispiele und erhalten Hinweise – auch, wie man nach dem Verlust eines geliebten Menschen wieder Fuß fassen kann. Der erste Schritt ist oft der Schwerste. Nur Mut!

Genug der Worte. Ich wünsche uns allen, bei hoffentlich schönem Wetter, einen unterhaltsamen Tag mit vielen informativen und guten Gesprächen!

 

Herzlichst

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generiert am 24.09.2017 03:27:07 ­