Energiespartipps in der Winterzeit - Artikel 4


Die Beleuchtungstechnik hat sich stark weiterentwickelt. Eine Leuchtdiode – kurz LED – verbraucht über 85 Prozent weniger Strom als eine Glühlampe gleicher Lichtleistung bei sogar besserer Helligkeit.

Eine weitläufige Meinung zur LED-Beleuchtung ist, dass diese hell, grell und ungemütlich ist. Somit passt LED überhaupt nicht als gemütliche Wohnraumbeleuchtung – schon gar nicht in der Winterzeit! Aber heutzutage gibt es auch LED-Lampen für vielerlei Anwendungen in verschiedensten Lichtfarben. Die Lichtfarbe einer Lampe wird in der Einheit Kelvin (K) auf der Verpackung angegeben und sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Zum Arbeiten, beispielsweise in Büro oder Küche, eignen sich neutralweiße und tageslichtweiße Lampen mit 4000 Kelvin und mehr. Hingegen sind für eine angenehme Wohnatmosphäre vor allem warmweiße Lampen mit weniger als 2700 Kelvin geeignet.

Aktuell entspricht bei der Beleuchtung A++ der höchsten Energieeffizienzklasse nach EU-Energielabel. Die LED-Lampen der Klasse A++ kommen mit über 85 Prozent weniger Energie aus als Leuchten der Klasse D und sind noch dazu langlebiger. Somit amortisiert sich der Austausch von Glühbirnen auf LED-Beleuchtung bei Haushaltslampen, die regelmäßig brennen, bereits nach relativ kurzer Zeit.

Achten Sie beim Kauf auch auf die Angabe einer hohen Lebensdauer: LED-Lampen sollten mindestens 20.000 Stunden brennen – besonders effiziente LED-Lampen erreichen sogar um die 30.000 Stunden.

Tipp: Bei der ENA-Roth können Sie sich einen LED-Koffer mit verschiedenen LED-Leuchtmitteln zum Probieren kostenlos ausleihen. Darüber hinaus ist weiteres Informationsmaterial zu energieeffizienter Beleuchtungstechnik erhältlich.



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generiert am 23.10.2019 04:17:42 ­